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Die ProblemstellungNoch viele Jahrzehnte nach ihrer Schließung entwickeln Mülldeponien geruchsintensive, zum Teil toxische und explosive Gase. Außerdem fallen Sickerwässer an, die mit organischen Schadstoffen hoch belastet sind und eine Gefahr für das Grundwasser darstellen. Die Ursache dafür ist der anaerobe mikrobielle Abbau der organischen Abfallstoffe in der Deponie, der nur sehr langsam vor sich geht und die erwähnten unerwünschten Stoffe freisetzt. Ein Hauptprodukt des anaeroben Abbaus ist Methan, das einerseits explosiv ist und sich andererseits in der Atmosphäre äußerst ungünstig in Hinblick auf den Treibhauseffekt auswirkt.
Im Gegensatz dazu verlaufen aerobe mikrobielle Abbauvorgänge bedeutend rascher und sind für die Umwelt weit weniger problematisch, da dabei im Wesentlichen nur Kohlendioxid und Wasser gebildet werden. Um aerobe Verhältnisse in einem Deponiekörper herzustellen ist es notwendig, Luft bzw. Sauerstoff künstlich einzubringen. Wichtig dabei ist jedoch die gleichmäßige Verteilung des Sauerstoffs in dem Abfallmaterial.
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